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Mein Mieter beschreibt meine Immobilie auf eine unmögliche Weise. Wie verklage ich wen?

Es ist natürlich sehr ärgerlich, wenn Sie als Vermieter oder Verwalter einen Eintrag finden, der Sie oder Ihre Firma betrifft und aus Ihrer Sicht gar nicht stimmt. Wir möchten Ihnen helfen entweder dieses Problem möglichst schnell und effektiv zu lösen oder einzusehen, dass der Eintrag legitim ist, wenn auch unangenehm.

Mit Einträgen verbundene Probleme fallen meistens unter vier Kategorien: Beleidigungen, Eingriff in die Privatsphäre, Meinungsäußerungen und falsche Aussagen. Jetzt der Reihe nach.

Wenn der Eintrag unakzeptable Sprache benutzt und beleidigend ist, bitte schreiben Sie den Administrator an. Falls ein Eintrag eindeutig unakzeptabel ist, wird er gelöscht. Dieses Problem tritt übrigens selten vor, und reine Taktlosigkeiten sind wirklich nicht strafbar.

Wenn es Ihnen scheint , dass in Ihre Privatsphäre eingegriffen wird, überlegen Sie bitte zuerst, ob der Eintrag Sie tatsächlich für andere eindeutig identifiziert und nicht nur für Sie selber. Wenn Sie eine oder sogar mehrere Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus vermieten und Ihr Name nicht erwähnt wird, kann man Sie aus dem Eintrag unmöglich identifizieren. Es ist auch wichtig festzustellen, ob die Informationen tatsächlich privat sind und nicht dazu dienen, Wohnumfeld und existierende Probleme zu beschreiben. Zum Beispiel, wenn Sie eine Haushälfte vermieten, und in der anderen Haushälfte selber wohnen, dann gehört Ihr Umgang mit Nachbarn zum Wohnumfeld. Wenn Sie meinen, dass diese zwei Kriterien erfüllt sind, schreiben Sie bitte den Administrator an.

Die dritte Kategorie, nämlich die Meinungsäußerungen, ist einfach: Sie sind nicht strafbar. Wenn man schreibt „Ich fühle mich hier krank“, „Ich will alle vor dieser Wohnung warnen“ oder „Hier herrscht kein angenehmes Wohnklima“, sind es reine Meinungsäußerungen.

Jetzt kommen wir zu der kompliziertesten Kategorie der falschen Aussagen. Sagen wir jemand schreibt, Ihre Wohnung wäre verschimmelt und die Nachbarn wären viel zu laut. Bitte, schreiben Sie uns nicht sofort an. Wir sind keine Richter und können unmöglich wissen wer Recht hat, Sie oder ihr Mieter. Beide Möglichkeiten sind durchaus denkbar.

Es steht zwar überall auf dieser Website, aber hier möchten wir das nochmal groß schreiben: DIE VERFASSER KÖNNEN IHRE EINTRÄGE SELBER ÄNDERN ODER LÖSCHEN, UND SIE ALS VERMIETER KÖNNEN DIE EINTRÄGE ÖFFENTLICH BEANTWORTEN. Erfahrungsgemäß wissen etwa 90% der Vermieter, wer den problematischen Eintrag geschrieben hat. Nehmen Sie Kontakt mit dieser Person auf, es hilft meistens. Schreiben Sie auch einen offenen Brief unter der betroffenen Adresse und erklären Sie die Situation aus Ihrer Sicht. Es hilft enorm. Die entsprechenden Buttons befinden sich unter jedem Eintrag.

Falls diese zwei Schritte keine akzeptable Lösung für Sie bringen, besprechen Sie bitte den Eintrag mit Ihrem Rechtsanwalt. Er kann den Eintrag und Ihre Beweise analysieren und feststellen, ob es sich tatsächlich um falsche Aussagen handelt. Sie müssen nämlich beweisen können, dass die Aussagen falsch sind und eindeutig Ihrer Immobilie zugeordnet werden können. Wir nehmen wieder unser erstes Beispiel. War Ihre Wohnung wirklich nie verschimmelt? Dann ist alles in Ordnung. Sonst hat der Mieter vielleicht Beweise, und bringt noch den Vormieter als Zeuge mit. Und ob die Nachbarn zu laut oder normal laut sind ist eine subjektive Sache. Und wenn es steht „Ich wohne hier seit zwei Jahren. Ich bin krank. Scheiße“, dann steht es NICHT, dass man deswegen krank ist, weil man in Ihrer Wohnung wohnt. Es ist auch nicht klar, worauf das letzte Wort sich bezieht, vielleicht auf die ganze Welt. Ihr Rechtsanwalt wird das bestimmt sehen können.

Wenn Sie mit Ihrem Rechtsanwalt entscheiden, dass ein Gerichtsverfahren sinnvoll wäre, dann sollen Sie gegen den Verfasser des Eintrags vorgehen. Wie gesagt, der Eintrag gehört ihm und er ist völlig imstande, den Eintrag zu ändern oder zu löschen. Wenn er weiß, dass er keine stockfesten Beweise hat, wird er seinen Eintrag sofort ändern oder löschen.

Wir benehmen uns dabei wie eBay: wir mischen uns nicht ein und setzten die gerichtlichen Entscheidungen anstandslos durch, sobald sie uns zu Verfügung gestellt werden. Es macht Sinn, gegen Foren gerichtlich vorzugehen, wenn Einträge nicht geändert werden können und die Verfasser anonym sind, was normalerweise der Fall ist. Bei uns kann jeder seinen eigenen Vertrag ändern und wird häufig von dem betroffenen Vermieter erkannt.

Verweigert der Verfasser seinen Eintrag anzupassen, machen wir das für Sie. Übrigens, wir nehmen dann nur die Aussagen weg, die in der Gerichtsentscheidung als unzulässig bezeichnet werden. Der Rest darf bleiben.

Aber machen Sie am liebsten Ihre Mieter einigermaßen glücklich, das macht das Leben viel einfacher.